Sonntag, 25. Oktober 2015

Gewandungsschneiderei

Ok ich gebs zu, das ist ein nicht ganz zureichender Begriff, aber mal ehrlich, einen Besseren hab ich jetzt nicht gefunden. Zumindest keinen der nicht aus 5+Wörtern besteht, wo Leerzeichen und Bindestriche vernachlässigt wurden und dessen Anfang man nicht schon auf halben Weg vergessen hat.^^

Aber darum soll es heute nur bedingt gehn. Soll heißen ich bin offen für produktive Vorschläge. ^^

Nein Hauptthema heute ist Grundwissen und Quellenanalyse zu Materialien und Werkstoffen im Gewandungsbau. Speziell Werkstoff Stoff und Zusammensetzung.
Bezug zu Gothic I, II, 3 wer hätte das gedacht^^
Wichtiger Grundgedanke: Gothic, also Myrtana, Varant, Nordmar.... ist eine beeindruckende FANTASY-WELT

Zeitliche Einordnung: da Fantasy-Welt nicht ganz einfach, aber wenn man sich von den Vollplatten und den Kanonen leiten lässt (GII bei Cavalorn erste Begegnung, Blick ins Tal zu Lester; Hafen; G3 Intro am Schiff.....), macht das so Wende 13./14.Jahrhundert (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Gesch%C3%BCtz)

Klimatische Betrachtung: Umfangreich! (abgeschlossen) ne ich mach das mal ausführlich^^
Mit Myrtana haben wir ein deutlich an Mitteleuropa angelehntes, mit Nordmar ein deutlich an Nordeuropa,-asien, -amerika angelehntes und mit Varant ein deutlich an alle Wüsten angelehntes Klima. Kurz um haben wir mit dem versunkenen Teil von Khorinis fast jedes Klima vom arktischen abgesehn.


Ok warum das alles. Richtig wir wollten Stoffe auseinander nehmen.
Und jetzt sammel ich Hater-Kritik: Baumwolle
Zitat:"
  • Die ältesten Belege für Baumwolle stammen aus Indien. In Mehrgarh, der ältesten neolithischen Siedlung des Indus-Tales fanden sich Beweise für Baumwollsaaten und -fasern, die auf ca. 6000 v. Chr. datiert werden können. Dabei handelt es sich um die Art G. arboreum. Sie wird hier erstmals nachweislich während der Indus-Kultur verarbeitet, denn in Mohenjo-Daro sind Reste von Baumwolltextilien gefunden wurden, die auf das 3. vorchristliche Jahrtausend datiert werden konnten.[8] Baumwolle wird auch später im Rigveda um 1500 v. Chr. erwähnt. Der griechische Historiker Herodot notierte über indische Baumwolle: „Es gibt wildwachsende Bäume, aus deren Frucht man eine Wolle gewinnen kann, die die Schönheit und Qualität der Schafwolle weit übertrifft. Die Inder machen aus dieser Baumwolle ihre Kleider“.
  • Afrika: G. herbaceum wuchs in Afrika traditionell in offenen Wäldern und Grassavannen. Eindeutige Nachweise domestizierter Formen und Produkte daraus wurden bisher archäologisch jedoch nicht belegt. Die Ausbreitung der am engsten verwandten Wildformen legt jedoch eine nördliche Ausbreitung nach Nordafrika und in den Nahen Osten nahe. Man nimmt daher an, dass die erste Domestizierung von G. herbaceum in Arabien und Syrien erfolgte.
  • Im zweiten vorchristlichen Jahrtausend erreichte Baumwolle von Indien her das Babylonische Reich in Mesopotamien, Ägypten und später Europa.

" (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Baumwolle)

Um nur eine Stelle zu nennen, weiter unten in genannter Quelle steht dann das Venedig ende des 14.Jahrhunderts das Handelsmonopol für Baumwolle inne hatte.
Aber schon der gewählte Ausschnitt hat ausreichende Übereinstimmungen zu den Klimatischen Betrachtungen, mehr als genug Vorlauf zu der getätigten zeitlichen Einordnung und ist durch den Grundgedanke der Fantasy-Welt mehr als realistisch. 

Dies Alles zusammen bringt mich zu der Grundaussage, das jeder Naturfaser eine ambientische aber vorallem eine authentische Grundlage eines ebenso ambientischen und authentischen Stoffes ist.







Sonntag, 4. Oktober 2015

Tränen sind Männlich!

Mein neues Video ist online, in diesem geht es um lagertaugliches Essen.
Ja ich Koche(und darf auch abwaschen^^) und zwar Meerrettichsoße mit Klößen. Verwende dabei aber kein Meerrettich aus dem Supermarkt, sondern aus dem eigenen Garten, wildgewachsen.
Der Titel bezieht sich auf die Tränen, die beim Reiben des Meerrettichs fließen, genau wie beim Schneiden von Zwiebel.
Meine Videos könnt ihr auf dem gleichnamigen Kanal Schmiede Erdenfeuer sehn und abonnieren.

Der Videoinhalt im Überblick:
Hier geht's zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=Cc308fUpk6w



Das Ernten wird ab Oktober empfohlen.
Zutaten für die Meerrettichsoße:
- Margarine
- Sahne
- Mehl
- Wasser
- Pfeffer
- Salz
- frischer geriebener Meerrettich










Meine Lieblingsquelle wenn ich etwas über einheimische Pflanzen wissen möchte.



Hier für euch, die wichtigsten Fakten zum Meerrettich im Überblick


Ich habe außerdem einige Empfehlungen erhalten, was man noch dazu essen könnte.
Unter Anderem Fisch, Rippchen und Eisbein, oder Hefeklöße anstelle von normalen.

Montag, 28. September 2015

Kleiner Überblick

Mein letzter Eintrag ist ja nun eine Weile her. Daher bekommt ihr einen kurzen Überblick der vergangenen Wochen und der Vielzahl an Ideen die mir momentan so durch den Kopf geistern. Bin selbst gespannt was ich umsetz.

Ja was hab ich so gemacht...?
Richtig, Sponsorengeschenke für meinen neuen Arbeitgeber. Ja richtig gehört, ich bin jetzt zusätzlich zu meinem Treiben als Metallbauer auch noch ungelernter Erlebnispädagoge. Und für eine Sponsorenveranstaltung mit Mittelalterthema gab es kleine geschmiedete Hufeisen.^^

Dann hatte ich auch noch Urlaub. Das Urlaubsziel kennen einige schon aus einem der älteren Beiträge. Und ja, meine Gewandung war ma wieder Pflicht. Die trage Zeit vom letztem Jahr hab ich nicht nur gebrochen, mit hinsicht auf Vollständigkeit. Nein ich hab auch noch etwas an der Schwierigkeit gedreht. Ziel war ein Gipfelüberstieg von knapp über 3000m. Also kam zur Gewandung, meine Söldnerrüstung, noch eine 70l- Kraxe dazu. Zwar haben wir das Reiseziel nicht erreicht, aber ca. 2700Höhenmeter waren dennoch ein Erlebenis.
Dazu gibt es leider erstmal keine Bilder.... mir stehen noch nicht alle zur Verfügung.

Anfang September hab ich dann mal in der Garde von Bruder Rectus angeheuert. Als einer von 12 Wachen, sorgte ich für genügend Schein von Wichtigkeit, für den geistigen Würdenträger des MPS Öjendorf, der wohl größte Mittelaltermarkt der Welt.

Teelichtheizungen hab ich für mein Sachsenzelt gefertigt. Das war unabwendbar, sonst ist es mir zu nass in meinem Bett, wenn ich mich abgekämpft zur ruhe bette.^^

Eine Lorica Segmentata, eine Römische Plattenrüstung, hab ich letzte Woche mit einem Praktikanten vor gefertigt.

So, das war so das Wichtigste....

Was jedoch so meine Pläne angeht, gibt es da schon mehr.
Für euch aber nur grob, will ja nicht zuviel verraten.
Ich glaub ich wähle eine Listenform, das macht es Übersichtlicher^^.

- Bau eines transportablen Schmiedefeuers
- Zelt für die RPC nachrüsten
- Beinschienen Söldner
- 2. Auflage Schulter Söldner
- 2. Auflage Wappenschild Söldner
- veröffentlichen des neuen Wamses der Söldnerrüstung mit den Teilen der 2. Auflage
- Ausbau meines You Tube Kanals
- Miniaturen anmalen (hab ma wieder nen neuen Char im P&P)
- Blasebalg bauen
- Mit meiner 5. Gothic Gewandung beginnen
.
.
.


Ja, das gabs zuletzt bei mir und wird noch zu erwarten sein.
Nun noch ein Paar Bilder.Sollte euch etwas besonders interessieren könnt ihr gern in den Kommentaren dafür stimmen, das ich es zuerst machen, oder ihr stimmt für Dinge, die zu mir passen, die ich noch garnicht vorhab, aber die ihr gern ma von mir umgesetzt sehen möchtet.
Und ansonsten bis die Tage.

Ich bei meinen Pflichten im Lager, kurz nach meinem Dienst. Ich Trage den Wappenrock der MPS-Garde.






Montag, 10. August 2015

Meine Zwei Lieblinge des Lernens

"Es gibt drei Wege des Lernens: Durch Nachdenken, das ist der Edelste, durch Erfahrung, das ist der Bitterste und durch Nachahmung, das ist der Leichteste."

Konfuzius


Ganz deutlich abzugrenzen geht das ja meiner Meinung nach nicht. Nimmt man das "Nachdenken", der Erste meiner Lieblinge, stolpert man auch ganz schnell zur "Erfahrung". Läuft ja nicht immer alles wie erdacht. Und die "Nachahmung" oder wie ich es nenne, die einzige Art des Stehlens die ich jedem rate, funktioniert doch auch nur in Kombination mit "Nachdenken".

Am Ende sind "Nachdenken" und "Stehlen" jedoch ganz klar meine Lieblinge.
Die Wege des Lernens die ich am liebsten begehe.

Zum "Stehlen" bin ich im letzten Monat recht oft gekommen. Viele Märkte oder vergleichbare Veranstaltungen, boten mir die Möglichkeit. Und gern hab ich sie wahrgenommen. Kein Schmied dem ich nicht sein können von den Fingern geschaut habe.

Hier einige Erkenntnisse dieses "Raubzugs":
Löffel, Kellen... vergleichbares scharf absetzen und im Schmiedeschraubstock stauchen.
(absetzen ist das Erzeugen einer deutlichen "Stufe" im Material, der Rohstange. Bei einer Kelle wird ein Rohling mit quatratischen Querschnitt bei gleichem Abstand von vorn, von allen vier Seiten "abgesetzt".)
Schmiedeschraubstock zum verdrehen verwenden.
Schnelles Drehen und gröbere Vorarbeit könnten meine gesamt Schmiede-Fertigungsgeschwindigkeit verbessern.

Das sind nur mal so grob die Wichtigsten "Beutestücke".
Und diese sind natürlich ohne "Erfahrung" nichts wert. Was mir schon recht schnell klar war, es gibt keinen "Perfekten Weg", keine "Perfekte Technik" beim Schmieden. Jeder Schmied kommt mit anderen Methoden besser und schneller zum gleichen Ergebnis. Natürlich sehen das nicht alle Schmiede so.
Daher, "gestohlenes" testen und über "Erfahrung" und "Nachdenken" zum eigenen optimalen Weg machen, oder als Alternative abtun und in der Rückhand behalten.
Das Selbe gilt auch für jenes Wissen, das man wissentlich gezeigt bekommen hat. "Nachahmung" ist ja nicht immer auf abgeschautes, "gemaustes" sondern auch auf gelehrtes Wissen bezogen.


Die neusten Erfolge meines "Nachdenkens" hab ich hier natürlich auch noch.
Wann lern ich durch "Nachdenken"? Klar wenn ich etwas machen muss das ich noch nie gemacht habe, mir aber selbst erschließen kann. Das die Ideen zur Umsetzung dann durch Tests Bestätigung finden, verworfen oder verbessert werden, ist dann die kleine Freude auf die ich manchmal mit gemischten Gefühlen schaue. Da haben wir den Grund, warum lernen durch "Erfahrung(machen)" der bitterste Weg ist. Aber dieses mal ist alles toll.

Eine gute Freundin, wollte ein neues "Lagermesser" natürlich mit meiner Signatur. ABER nicht wie von mir schon gewohnt, vollständig aus Stahl. Nein, ihr Wunsch war ein Holzgriff! Ok.... noch nie gemacht, also das Wissen zusammenklauen. Youtube an, und nach gefühlten 2-3 Stunden ganz erfolgreich gescheitert. Willkommen "Nachdenken"!
Fertige Messer mit Holzgriff kennt wohl fast jeder. Hab mir eins rausgesucht. Das die beiden Holzschalen da mit Metallstiftchen befestigt werden wird nach längerer Betrachtung bestimmt auch fast jedem klar. Problem? nein nicht das wie halten die Stifte und geklebt oder genietet.... OHNEIN, mein Problem, die Messer mit 2 Holzschalen gefallen mir nicht. Vorallem weil ich die Angel(der Bereich hinter der Klinge, woran das Holz befestigt wird) nicht für diese Art der Befestigung hergestellt hatte.^^
Wie genau ich nun was gedacht hab, entzieht sich nun mittlerweile meiner Erinnerung. Aber ich hab mir Kirschwurzelholz genommen und eine Aussparung für die Angel gefertigt. Anschließend hab ich das erste Loch in der Angel abgebohrt, welches ich schon im Vorfeld gefertigt hatte, um ein abbrechen des Bohrers und das aufweiten der Löcher im Holz zu vermeiden. Federstahl ist da etwas zäh und kann eben beides zur Folge haben. Kleinere Nacharbeiten und das zweite Loch konnte folgen. Wenn dann alles soweit passt, nur noch Metallstifte zuschneiden und Kleber anrühren.
Die Metallstifte haben hoffentlich Passmaß, soll heißen, haben den Durchmesser des Loches. Beim Kleber mische ich Holzstaub und feine Sägespäne bei, um Lücken und Schäden zu verfüllen.

Soweit die erdachte Theorie. Umsetzen und Zusammen kleben!
Zuletzt nach sicherheitshalber 2 Tagen, noch feinschliff und fertig . ^^


Verleimt und grobschliff


Detail Signatur und Feinschliff


Fuge mit Späne-Klebergemisch, nach dem Feinschliff


Messer Detail für die Holzmaserung Seite 2



Messer Detail für die Holzmaserung Seite 1


Besagte Freundin und ich sind zufrieden. Ich werde das auf jeden Fall nun öfter machen.
Und wer weis, vielleicht hab ich ja dem Einem oder Anderem helfen können. 









Samstag, 11. Juli 2015

Die tägliche Ration

Nicht ganz Täglich, und auch keine 3 Schwarzer Weiser, wie man sie von Fortuno unter Cor Kaloms Labor im Lager der Bruderschaft des Schläfers bekommen hat. Aber ich geb mir mühe zumindest meine "Sucht" zu bedienen.

Gothic!!!

Und wie angekündigt, sowie bereits etwas vorgestellt, geht es heute um die Novizenrüstung der Bruderschaft (ist zwar eher eine Robe, aber Name ist nun mal Name). Diese ist neben denn frei- und Lager unabhängig zugänglichen Novizenrock und der Schweren Novizenrüstung, wie sie Lester oder Fortuno tragen, eine der 3 "leichten" "Rüstungen" im Lager der Bruderschaft. Und von den genannten, die Mittelschwere.

Das Spiel selbst, egal ob Gothic I, oder Gothic II die Nacht des Raben, gibt recht wenig feste Quellen zum Leben, speziell der Gewandungsproduktion des Lagers im Sumpf her. Also bleiben Vermutungen, Thesen.
Das Gewebe könnte pflanzlich sein, etwa Leinen, nur eben aus den Resten der Sumpfkrautplanze, was auch für die Farbgebung sprechen würde. Nur ist keine Weberei offensichtlich vorhanden.
Die dunkle linke Schulter gibt auch Fragen auf. Ich glaube, das dies eine auf Fett und Metall basierende Verfärbung ist. Die Kolonie ist eine Gegend in der der Mangel offensichtlich und logisch ist, da wäre es nur logisch, wenn "Rüstungen" egal welche, wiederverwendet werden. Und die Novizenrüstung unterscheidet sich nur durch eine lederbeschlagenen Schulterplatte von der Schweren Novizenrüstung. Diese Schulterplatte sollte, um sie lange zu erhalten, gut gefettet werden, um sie vor der allgegenwärtigen Feuchtigkeit zu schützen. Und Metall und Fett verfärben Oberflächen, gemeinsam dunkel bis schwarz.

Gleich vorweg, was mir leider schon bei der Schattenkluft aufgefallen ist und von einem Bekannten, den ich auf der RPC getroffen habe noch bestätigt wurde. Die Farben kommen auf den Fotos leider nicht wirklich der tatsächlichen Farbe der Gewandung nahe. Dennoch viel spaß beim durch schmögern der Fotos, heute von meinem Schwiegervater gemacht.


Balin also ich, in der Novizenrüstung der Bruderschaft im Sumpf, Gothic I






Hier hab ich bissi gemogelt, das ärmellose Hemd nach hinten gesteckt, damit ich nich so fett wirke^^


die Vorlage, bitte bedenkt, der Namenlose Held steckt da noch drunter, also keine Hose oder Beinwickel ^^


Und die Kombinationsvorlage, Novizenrüstung/ Schwere Novizenrüstung für die Schriftzeichen, auf der Gugel.


Die nächste ist in Planung, doch ist die Söldnerrüstung noch zu vollenden, ma sehn was ich zuerst mach. Ihr werdet es erfahren. ^^

Montag, 22. Juni 2015

Das ist wie flüssiges Feuer

Seit meiner Verurteilung zur Arbeit in den Erzminen von Khorinis, bin ich kein Soldat des Königs mehr. Das Alte Lager unter Gomez war schon längst nicht mehr die einzige Wahl die man in der Kolonie hatte. Und schnell hatte ich die Schatten und die Garde hinter mir gelassen und einen Platz unter Lee gefunden. Von nun an war ich Söldner. Für gewöhnlich bekam ich meinen Sold für den Schutz der Wassermagier, Schürfer und Reisbauern. Nach dem Fall der Barriere bin ich Lee gefolgt. Meinen Sold verdiente ich nun für den Schutz der Bauern, Felder, für das verprügeln der Miliz, Feldräuber und Banditen.

Doch kommen wir mal zu der jüngsten Vergangenheit.

Die letzten beiden Tage hab ich auf einem recht beeindruckenden Heerlager, mit Händlern, Gauklern und zwielichtigen Schergen verbracht. Reichlich Arbeit für einen Söldner.
Beim Schmied fand ich Arbeit. Leder- und Hufbeschläge waren meine Aufgabe. Das Zweite fertigte ich für Halblinge und ihre Schlachtenponys. Doch der große Sold war bei einem Händler zu bekommen. Zu seinen Waren gehörten Tropfen wie ich sie bisher nur von Samuel kannte. Ein Pirat, den ich über den Kerl kenne der damals die Fokussteine für die Wassermagier beschafft hatte.
Samuel sagte immer, ein wirklich guter Tropfen muss wie flüssiges Feuer die Kehle runter laufen.


Dem Händler war ich als Schutz seiner Karawane zu diensten, bis er und seine Waren trockene und sichere Gefilde erreichten. Als Sold dafür gab es einige seiner besten "Wässerchen".
Neben Likören, gab es eine Falsche die ich gern mit Lou`s Hammer vergleiche und ein Fläschchen, das nur Lou`s Doppelhammer enthalten kann. Ein Schnaps der von Samuel seiner Zeit nur mit den Worten:"ich hoffe der ist nicht für dich, Jüngchen" rausgegeben wurde.

Hier nun die Bilder zu den letzten beiden Tagen.



Ich beim Schmieden der Lederbeschläge für Ledertaschen.
Beachtet die Halblingschmiede ^^


Mein Sold
von links nach rechts
Kirsch-Rum, "Honig....Whisky", Schwarze Witwe(oben Lou´sHammer),
Kehlenschneider( oben Lou´sDoppelhammer) und Dattelcremelikör mit Balsamico


Samstag, 6. Juni 2015

Schläfer Erwache!

"Ah, mein Freund, schön dich wieder zu sehn. Wie ist es dir ergangen?"

oder

"Die Bäume, sie springen und tanzen:"

Ja, so oder so ähnlich beginnen oder verlaufen die mit tollsten Unterhaltungen in der "Bruderschaft im Sumpf". Diese und noch weitere sind der Grund warum man sich letztlich für die ständig dichte "Sektenspinner" entschieden hat. Ok, die tollen Gespräche und das ständig dicht sein wohl auch.
Wenn ich so darüber nachdenke, ist die Bruderschaft mein am 2. häufigsten gespieltes Lager. Aber meiner Meinung nach das mit Abstand schönste und am liebevollsten gestaltete Lager aus Gothic I. So gehen etwa 7 von 21oder 22 Runden Gothic I, die es bis in den Tempel des Schläfers geschaft haben, an die Bruderschaft.
Grund genug, sich nun auch PC extern der Bruderschaft anzuschließen.
Um ehrlich zu sein, ein wenig spät, hab ich doch schon mit meiner Schattenkluft eine Rüstung, aus dem Lager der Verlierer meiner Lagerrangfolge, gefertigt.

Nun ist der Grundstein jedenfalls gesetzt.
Und gleichzeitig hab ich meine Skillliste um 2 Dinge ergänzt, die es zu meistern gilt.
Denn meine neuste und damit 4. "Rüstung" beginne ich mit dem wohl kniffligsten Teil, der Gürtelschnalle.
Der Gürtelschnalle der Novizen und Schweren Novizenrüstung(eher Roben, aber Name ist Name), sowie der leichten Templerrüstung.
Die beiden Novizenroben einzeln zu fertigen lohnt sich für eine Person kaum, mach ich aber vielleicht dennoch irgendwann. Schließlich ist nur die Schulterplatte zu ergänzen. Aber die Leichte Templerrüstung reizt mich sehr und steht auch schon auf meiner, "willshabenliste". Aber zu erst die Novizenrüstung.
Dennoch doppelte Arbeit, wenn man es gleich komplizierter haben und machen kann, nich mit mir ^^. Ich hab also zwei Möglichkeiten, schmieden und damit möglicherweise doppelt schwierig, wenn auch einfach herstellen, oder gießen, also einmal die Gussform schwierig, dafür die Schnalle beliebig oft einfach erstellen. Gießen!
Und seit Ostern war mir klar, für mich kommen nur steinerne Gussformen in Frage.
Was bleibt dann noch zu tun?
Speckstein, bissi Schnitzwerkzeug, und Zinn zum gießen organisieren und losgelegt.

Nun endlich, der Entstehungsprozess und das Ergebnis bis zum Novizen-Gürtelschnallen-Rohling
viel Spaß.


Die Novizenrüstung, meine Vorlage.


Die beiden Hälften meiner Specksteingussform.


Erste Ebene mit Vorzeichnung des Ziels.


Das Ziel^^


Glutbett,zum Zinnschmelzen und Form vorwärmen, zubereiten.




Der Augenblick der Größten Ängste und Spannungen


Ein Traum, mein Traum, mein Werk, der Grundstein zur fertigen Robe.


Meine Tagesausbeute


Natürlich mit Siegel ^^


Die Robe wird wohl noch ne Weile brauchen, aber bleibt neugierig ^^